Tageslauf

Ein Tag bei Franziskus

  • Um etwa 7.15 Uhr kommen die GruppenmitarbeiterInnen zum Dienst in die Gruppe und lösen die Nachtbereitschaft ab. Wecken, Strecken, Recken - das alltägliche Körperpflegeprogramm beginnt - und gegen 8. 00 Uhr dann das Frühstück. Um 8.55 Uhr treffen sich die GruppenmitarbeiterInnen zu einer kurzen Übergabebesprechung mit den WerkstattmitarbeiterInnen und um 9.05 Uhr beginnt ein gemeinsamer Morgenkreis mit aktuellen Ankündigungen, Spruch und gemeinsamem Singen. Bis ca. 9.20 Uhr haben die Werkstätten ihre Arbeit aufgenommen.
  • Mittagessen gibt es um 12.45 Uhr und anschließend eine kleine Ruhepause. Tagsüber laufen auch verschiedene Therapieangebote, die z.B. vom Arzt verordnet worden sind.
  • Um 16.20 Uhr ist die Werkstattzeit zu Ende, auch jetzt findet eine Übergabe statt. In den einzelnen Gruppen gibt es eine Teepause. Anschließend werden häusliche Pflichten erledigt und die Freizeit gemeinsam oder auch individuell gestaltet. Gegen 18.00 Uhr ist dann Abendbrotzeit, danach sind häuserindividuelle Angebote für den Feierabend oder einfach nur ausspannen angesagt. Es gibt übergreifende Freizeitaktivitäten wie z.B. Schwimmen, Volkstanz, Disco, Fernsehen, Tischtennis, gemeinsames Musik hören usw.
  • Ein gemeinsamer Abendkreis beendet in der jeweiligen Gruppe den vergangenen Tag. Nach der Abendpflege bis 21.30 Uhr kehrt langsam Nachtruhe ein. Eine Nachtbereitschaft bereitet sich ihr Lager und verbringt die Nacht in der Gruppe.
  • An Wochenenden gestalten die GruppenmitarbeiterInnen den ganzen Tag gemeinsam mit der Gruppe. Der Tagesablauf mit Haushaltsarbeiten wie Zimmerputz, Kochen, Wäschepflege und Freizeitangeboten wie Ausflüge, Kino, Konzert etc. wird geplant. Hier können sich die BewohnerInnen einbringen und ihren eigenen Interessen, so weit dies möglich und machbar ist, nachgehen.
  • Gemeinschaftliche Elemente bestimmen das Tagesgeschehen in unserer Lebens- und Arbeitsgemeinschaft genauso, wie individuelles Erleben. Beides sind wichtige Bestandteile im Tageslauf; sie müssen für manchen besonders geübt werden. Sich als Teil einer Gemeinschaft fühlen zu können, stärkt die Persönlichkeit ebenso, wie als individueller Mensch mit ganz eigenen Bedürfnissen wahrgenommen zu werden.






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