
Therapien und individuelle förderung
Individuell fördern.
Zum Leben bei Franziskus gehören seit vielen Jahren auch therapeutische und kreative Angebote, die Menschen im Alltag begleiten und unterstützen.
Dabei geht es nicht nur um einzelne Maßnahmen, sondern darum, Menschen ganzheitlich wahrzunehmen – mit ihren körperlichen, emotionalen und individuellen Bedürfnissen.
Ein beachtlicher Teil der Therapien findet direkt bei uns im Haus statt. Viele unserer Therapeut:innen begleiten unsere Gemeinschaft bereits seit vielen Jahren – manche sogar seit über zwei Jahrzehnten. Neben externen Fachkräften gehören auch fest angestellte Therapeut:innen seit langer Zeit zu unserem Team.
Dadurch entstehen Verlässlichkeit, Vertrauen und Beziehungen, die oft über viele Jahre wachsen.

Die Angebote orientieren sich am jeweiligen Unterstützungsbedarf und werden individuell abgestimmt.
Dazu gehören unter anderem:

Physiotherapie

Musiktherapie

Heileurythmie

rhythmische Massagen

Kunst- und Maltherapie

Logopädie

Bewegungs Angebote

Physiotherapie

Musiktherapie

Heileurythmie

rhythmische Massagen

Kunst- und Maltherapie

Logopädie

Bewegungs-, Tanz- und Trommelangebote
Manche Angebote finden als Einzeltherapie statt, andere in kleinen Gruppen oder gemeinschaftlich im Alltag. Für therapeutische Angebote stehen unterschiedliche Räume zur Verfügung – vom Bewegungsraum bis zum Ruhe- und Therapiebad. Dort finden je nach Bedarf Einzeltherapien, Gruppenangebote oder ruhige Rückzugsmomente statt.
Wichtig ist uns dabei nicht nur die Förderung einzelner Fähigkeiten.
Viele therapeutische Angebote schaffen auch Momente von Ruhe, Ausdruck, Begegnung und Selbstwirksamkeit. Sie können Struktur geben, die Körperwahrnehmung stärken, Kommunikation unterstützen oder einfach Freude und Gemeinschaft ermöglichen.


Gewaltprävention
Gewaltprävention ist für uns ein wichtiger Bestandteil unseres pädagogischen und sozialtherapeutischen Alltags.
Menschen mit Assistenzbedarf haben ein besonderes Recht auf Schutz, Sicherheit und einen respektvollen Umgang miteinander. Deshalb schaffen wir Strukturen, die Orientierung, Verlässlichkeit und persönliche Grenzen ernst nehmen.
Mit der 2010 eingerichteten Vertrauens- und Meldestelle für Gewaltprävention möchten wir bei Franziskus eine Kultur des offenen, klaren und reflektierten Umgangs mit allen Formen von Gewalt stärken.
Eine wichtige Aufgabe der Vertrauensstelle ist es, das Thema Gewaltprävention allen Menschen nahezubringen, die mit unserer Gemeinschaft zu tun haben:
- Menschen mit Assistenzbedarf
- Mitarbeitenden
- Angehörigen
- gesetzlichen Betreuer:innen
- Menschen aus dem Umfeld
Deshalb gilt:
Wer Gewalt erlebt oder beobachtet, soll nicht schweigen oder wegsehen, sondern sich an die Vertrauensstelle wenden. Die Vertrauensstelle achtet auf den Schutz der betroffenen Personen und weiterer Beteiligter. Sie bietet Unterstützung, Nachsorge und größtmögliche Vertraulichkeit.
Sie erreichen / ihr erreicht die Vertrauensstelle:
- per Post
- per E-Mail
- telefonisch
- oder in der Sprechstunde am Mittwoch von 16:30 bis 17:30 Uhr

